Der unermüdliche Einsatz des Verbandes Private Brauereien auf Bundes- und Landesebene wird nun doch noch belohnt. Bundesminister Altmaier und Ministerpräsident Söder sagen Brauereigaststätten November- und Dezemberhilfen zu.

Ein wichtiger Etappensieg der Privaten Brauereien! Brauereigaststätten werden nun als vom Lockdown unmittelbar betroffene Gastronomie eingestuft und erhalten für die angeordnete Schließung die mehrfach geforderte finanzielle November- und Dezemberhilfe und Entschädigung.

Der Verband der Privaten Brauereien hat in den vergangenen Wochen hart gekämpft. Bundesgeschäftsführer Roland Demleitner und Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Bayern freuen sich: „Obwohl wir noch nicht alle Details geprüft haben, wird mit dieser Entscheidung jedenfalls eine Ungleichbehandlung gegenüber den Gaststätten und anderen Ernährungshandwerken rückgängig gemacht. Unseren Familienbetrieben wird mit dieser teilweisen finanziellen Kompensation für die Schließung ihrer Gastronomiebetriebe eine echte Perspektive für die Zukunft eröffnet“.

Auch Matthias Trum, Brauerei Schlenkerla in Bamberg und Georg Böhm, Brauereigasthof Winkler Bräu in Lengenfeld, die beide, wie viele ihrer Kollegen, immer noch vom Lockdown betroffen sind, betonen: „Es wurde höchste Zeit, dass die Politik noch zu einem Einsehen fand und sich für den Erhalt unseres Kulturguts Bier eingesetzt hat! Vielen Dank dafür, jetzt hoffen wir noch auf eine baldige Wiedereröffnung unserer traditionellen Brauereigasthöfe und freuen uns schon auf unsere Gäste“.

Quelle: Private Brauereien e.V.
Foto: Brauereigasthof Winkler Bräu Lengenfeld