Wien. Ein holländischer Spitzenkoch, Daan de Val vom Restaurant DEVAL, wünscht sich ein Bier als passenden Begleiter zu seinen Speisen. Er trifft auf Raf Toté von der Belgier Brewing, der seinen Wunsch umsetzt. Das Ergebnis ist ein Witbier: Daan’s Wit Me.

Als sich Raf und Daan (Foto) vor drei Jahren kennenlernten, fanden sie vieles, was sie verbindet: Ihre Wurzeln, ihre Leidenschaft für Foodpairings und ihre Hingabe für die Produktion von qualitativ hochwertigen Speisen und Getränken. Damit war den beiden bald klar, dass sie irgendetwas gemeinsam machen wollen. Daan dachte dabei an eine alte Wit-Rezeptur seines Ur-Ur-Großvaters, der seinerzeit Bierbrauer in Holland war. Dieses Rezept ging über viele Jahre verloren, bis Daan’s Großvater es wiederfand und aus dem Altholländischen übersetzte, um es an seinen Enkel weiterzugeben.

Es war die Grundlage von Daan’s Wit Me. Zutaten wurden leicht abgeändert und Prozesse optimiert. Witbier ist in Holland und Belgien ein absolutes Muss – vor allem trinkt man es gerne auf sonnigen Gastro- Terrassen. Wit bedeutet „weiß“, denn seine Basis bildet die spezielle belgisch-holländische Version von Weizen. Die Kombination mit Roggenmalz und der typischen Würzung aus Koriander und Orangenschalen verleihen dem Bier seine Tiefe mit dezent zitroniger Note. Dass sich Bier wunderbar mit Essen kombinieren lässt, ist längst keine Neuigkeit mehr. Und trotzdem steht das Getränk mit all seinen unterschiedlichen Stilen immer noch am Beginn seines Einzuges in die Gastronomie. Laut de Val ist eine steigende Nachfrage nach empfehlenswerten Bierbegleitungen in den letzten Jahren allerdings merklich spürbar. Mittlerweile wünschen rund 20% seiner Gäste eine passende Bierbegleitung zu ihren Speisen.

derbelgier.at

Fotos: Daan de Val & Der Belgier Brewing