BrewDog Deutschland: Die Tore öffnen wieder

Nach den betrüblichen Meldungen der letzten Tage – Insolvenz, geschlossene Standorte, Mitarbeiter:innen in der Warteschleife – kommt nun eine etwas erfreulichere Nachricht aus dem BrewDog-Lager. Die Bars in Berlin-Mariendorf, Berlin-Mitte und Hamburg nehmen den Betrieb wieder auf.

Möglich wurde das, weil das BrewDog-Management gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Philipp Hackländer die nötigen Voraussetzungen geschaffen hat. Hackländer, Sanierungsexperte der US-Kanzlei White & Case, betont: Unter dem Schutz des Insolvenzverfahrens sind die Gehälter der Mitarbeiter:innen gesichert – und auch der Wareneinkauf läuft wieder an. 

„Noch genug Bier für alle da"

Country Director Dominik Tosch gibt sich gelassen – und das nicht ohne Grund. Produziert wurde in den vergangenen Tagen ohnehin weiter, um die anhaltende Nachfrage aus dem Einzelhandel zu bedienen. Die Zapfhähne waren nie wirklich trocken.

Parallel zur Wiedereröffnung sucht Hackländer bereits das Gespräch mit potenziellen Investor:innen aus dem In- und Ausland – Interessenten, die die Berliner und Hamburger Standorte kurzfristig übernehmen möchten. Ob und wie schnell sich da etwas ergibt, bleibt abzuwarten.

Für die Belegschaft und die Stammgäste zumindest: ein kleines Aufatmen.

Cheers.


Foto: Screenshot vom 12.03.2026:  BrewDog St. Pauli - Website

BrewDog - Punk IPA
IPA 5,40% vol.
3,7

Kommentare

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🍻Bierakulix • 2 wochen vor
Zwar freut es mich für die Angestellten, die damit immerhin nichts zu tun haben, jedoch sehe ich das als das letzte aufbäumen vor dem Ende…. Sie zögern den Verkauf der Marke lediglich heraus. Davon mal abzusehen, dass der Imageschaden bereits stattgefunden hat. Während alle Biermarken mit dem Ansatz kämpfen, wird es Brewdog nicht leichter als die anderen haben, nur weil sie die Tore mal wieder kurz öffnen. Brewdog ist ein PunkBier, und genau das haben sie verfehlt mit ihrem wirtschaftlichen Handeln über die Jahre… Ich wünsche ihnen nicht den Untergang, auch nicht einen Toten am Leben zu halten, aber genau sowenig wünsche ich (mir), einen künstlich generierten Aufschwung um jegliche wirtschaftlichen Fehler ungeschehen wirken zu lassen. Immerhin geht es der gesamten Bier-Industrie schlecht. So, Genug gemault, schönen Sonntag 🍻
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BassMoBill • 2 wochen vor
Wenn die Firma wieder auf die Beine kommt, wär’s echt klasse, wenn es so ein Neustart Bier geben würde.
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beerguard • 2 wochen vor
Sehr schön. Ich wünsche den Mitarbeitern, dass es irgendwie - insbesondere langfristig - weitergeht. 🍻
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DiKli911 • 2 wochen vor
👍🍺👍🍺👍🍻
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