Der zweite Unabhängigkeitstag

100% unabhängig, 100% konzernfrei, 100% österreichisch

Die Vereinigung der „Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs“ feiert zwischen Freitag, 19. und Sonntag, 21. April den zweiten Unabhängigkeitstag mit einem umfangreichen Programm.

Zweiter Unabhängigkeitstag

Feiern muss man immer gemeinsam, deshalb werden an diesem Tag die Pforten der Mitglieds-Brauereien geöffnet. Bierliebhaber:innen und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, in die Welt des österreichischen Biergenusses einzutauchen. Kundige Führer:innen begleiten die Besucher:innen durch die Brau-Anlagen, es gibt Gewinnspiele sowie Verkostungen der verschiedenen Bierstile.

Was die Besucher:innen dabei jedenfalls kennenlernen, ist die Leidenschaft, mit der die „Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs“ die heimische Biervielfalt pflegen. Es sind 46 Brauereien mit jeweils eigenständigen Brau-Stilen und Brau-Philosophien – entsprechend abwechslungsreich gestaltet sich das Programm am Wochenende rund um den zweiten Unabhängigkeitstag. 

Mehr Infos zu allen Veranstaltungen gibt es hier. 

Marktkonzentration und Vielfalt

Mit der Vereinigung, die im Herbst 2021 gegründet wurde, wollen die „Unabhängigen Privatbrauereien Österreichs“ den Erhalt der verschiedenen Biere mit all ihren Rezepturen und Geschmäckern fördern. Die aktuell 46 Mitglieder haben ihren Sitz in jeweils unterschiedlichen österreichischen Regionen und sind ein Garant für die historisch gewachsene Biervielfalt im Land und liefern so die Antwort auf das Vordringen des globalisierten Einheitsgeschmacks. 

Herkunfts-Siegel schafft Transparenz

„Mit dem Siegel wollen wir die Menschen in unserem Land auf das Bier von Privatbrauereien aufmerksam machen“, erläutert Hubert Stöhr, Geschäftsführer der Brauerei Schloss Eggenberg und Obmann des Vereins, „unsere Botschaft lautet, wir sind nicht von internationalen Großkonzernen abhängig, sondern erwirtschaften unsere gesamte Wertschöpfung im Inland und zahlen auch hier alle unsere Steuern.“

Die Vereinigung „Unabhängige Privatbrauereien Österreichs“ wird wachsen

Im Hinblick auf das Ziel, die authentische, österreichische Brauszene zu fördern, hat die Vereinigung, die im Herbst 2021 gegründet wurde, bestimmte Kriterien entwickelt. Die wichtigsten sind: Die Privatbrauerei und ihre Eigentümer müssen ihren Sitz in Österreich haben und dürfen unter keinem Einfluss eines ausländischen Unternehmens stehen. Sie muss seit drei Jahren gewerblich als Privatbrauerei in Österreich tätig sein und die Braustätte muss real existieren – nicht nur der Markenname. Dafür spielt die Größe der Privatbrauerei keine Rolle, auch Kleinstbrauereien sind zugelassen, sofern sie die Kriterien erfüllen.  

Quelle, Text und Foto: Vereinigung der Privatbrauereien Österreichs

Kommentare

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timboli22 • 1 monat vor
Vivat Austria !
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bierpilz • 1 monat vor
Das Programm in Wien ist nicht wirklich berauschend.
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Der Vogteier • 1 monat vor
Meinen Glückwunsch nach Östereich! Finde ich eine sehr gute Idee / Sache! Gibt es etwas analoges auch hier bei uns in Deutschland?
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