Brauerei des Monats Mai 2026

Vor etwa 15 Millionen Jahren schlug ein Asteroid ins heutige Bayerisch-Schwaben ein und hinterließ einen Krater von 24 Kilometern Durchmesser. Genau in seiner Mitte liegt Nördlingen – mit einem runden mittelalterlichen Stadtkern und einer vollständig erhaltenen, begehbaren Stadtmauer, die dem Grundriss des Kraters zu folgen scheint. 

Nicht weit davon, auf dem Wallersteiner Felsen – einem Überrest des durch den Einschlag veränderten Gesteins –, hat man Rundumblick über die Riesebene bis hinüber nach Nördlingen. Und genau hier oben, auf dem Felsen, thront das Fürst Wallerstein Brauhaus – dessen Biere diesen Monat im BeerTasting-Paket warten.

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Adel verpflichtet – auch beim Bier

Hinter der Brauerei steht die fürstliche Familie zu Oettingen-Wallerstein, die auf eine rund 900-jährige Geschichte zurückblickt. Heute führen Erbprinz Carl-Eugen und seine Frau Prinzessin Anna eine Unternehmensgruppe, die auf drei Sparten gründet: Forst, Brauhaus und Immobilien – wobei die Forstwirtschaft mit rund 11.000 Hektar den unternehmerischen Kern bildet. 

Im Brauhaus selbst arbeitet ein Team, das unter der Leitung von Braumeister Martin Lechner für die Menschen im Donau-Ries braut – so, wie das seit Generationen geschieht. Das Brauhaus ist, wenn man so will, das Gesicht der Familie nach außen.

Unter dem Berg

In den ehrwürdigen Gemäuern des Alten Schlosses treffen Jahrhunderte aufeinander: Die historischen Kupferpfannen, blank poliert und noch immer im Einsatz, stehen wenige Schritte von moderner Steuerungs- und Filtertechnik entfernt. 

Was Wallerstein von vielen anderen Brauereien unterscheidet, liegt buchstäblich unter der Erde. Im legendären Felsenkeller lagern die Biere vier bis sechs Wochen bei gleichbleibend niedrigen Temperaturen – je nach Sorte. Auf jegliche Beschleunigung der Nachgärung wird verzichtet. Für den Hopfen setzt man auf den Spalter Aromahopfen – die Lieferanten kennt man persönlich.

2026 kommt ein neues Kapitel hinzu: Das Brauhaus investiert in eine vollständig neue Brautechnik – Sudhaus, Gär- und Lagerkeller, Filtration. Erster Braumeister Martin Lechner stellt schon einmal klar, was sich dabei nicht ändert: die Rezepte und die Lagerzeiten. Gut so!

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Der Chef im Brauhaus Prinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein und sein 1. Braumeister Martin Lechner.
Biergarten! Prost mit den Bieren von Fürst Wallerstein.
Braumeister Martin Lechner.
Zwickeln für die Qualitätskontrolle! Ein Muss für jeden Braumeister.

Die Biere im Paket

Das Monatspaket zeigt das Brauhaus in seiner ganzen Breite: ein klassisches bayerisches Sortiment, ober- wie untergärig, und mit gleich zwei alkoholfreien Varianten. Sie sind ein Zeichen dafür, dass man auch diesem Trend folgt und ihn handwerklich ernst nimmt.

Wallerstein Fürsten Hell ist das klassische Helle aus dem Haus – süffig, mit der Ruhe eines Bieres, das Zeit hatte zu reifen.

Fürst Wallerstein Hell Alkoholfrei – Helles ohne Alkohol, aber mit dem Anspruch der Brauerei: obschon weniger, ist’s nicht weniger: anders.

Fürst Wallerstein Hell Original – die ursprünglichere Variante mit ein wenig mehr Alkohol als das Fürsten Hell.

Fürst Wallerstein Export – ein klassisches Export, will heißen: kräftiger als das Original. Stiltypisch elegant, balanciert, vollmundig.

Fürst Wallerstein Classic – ein Pils mit klarer Linie. Pilsner Hopfenbittere trifft auf bayerische Brauhandwerkskunst.

Fürst Wallerstein Zwickel – das Kellerbier ist eine historische Spezialtät des Hauses: naturbelassen, bernsteinfarben, vollmundig, mit einem angenehm leicht hefigen Charakter. Auch als Radler im Paket. 

Fürst Wallerstein Landsknecht – noch ein unfiltriertes. Das dunkle Kellerbier hat Tiefe. Malzaromatisch, und mit ausgezeichnetem Röstcharakter – Gold beim European Beer Star 2024!

Fürst Wallerstein Winterböckle – ein dunkler Doppelbock nach alter Rezeptur. 7,5 % Alkohol, gebraut mit dunklen Spezialmalzen. Kraftvoll, malzaromatisch, mit schokoladiger Röstnote und feiner Hopfenblume. Unbedingt zum Grillfleisch genießen.

Fürst Wallerstein Hefeweizen Hell – feinhefetrüb, lebendig, mit der Frische, die ein gutes bayerisches Weizen ausmacht.

Fürst Wallerstein Hefeweizen Hell Alkoholfrei – die alkoholfreie Weizenvariante für alle, die den Weizen-Charakter schätzen, aber auf den Promillezähler verzichten.

Wer einmal auf dem Wallersteiner Schlossberg stand und ins Ries geschaut hat, versteht sofort: Ein Asteroid hat hier ganze Arbeit geleistet. Die Wallersteins auch. Prost.

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Fotos: © Fürst Wallerstein Brauhaus

Fürst Wallerstein - Fürsten Hell
Lager / Helles 4,80% vol.
3,2
Fürst Wallerstein - Classic Pils
Pils German Style 4,90% vol.
3,2
Fürst Wallerstein - Landsknecht
Dunkles Zwickel/Kellerbier 5,20% vol.
3,5
Fürst Wallerstein - Hell Alkoholfrei
Helles Lager Alkoholfrei 0,50% vol.
2,8
Fürst Wallerstein - Weißbier
Helles Hefeweizen 5,20% vol.
3,5
Fürst Wallerstein - Weissbier Alkoholfrei
Weissbier Alkoholfrei 0,50% vol.
2,9
Fürst Wallerstein - Winter-Böckle
Dunkler Doppelbock 7,50% vol.
3,5
Fürst Wallerstein - Fürsten Export Original
Export 5,20% vol.
3,4

Kommentare

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Max (BeerTasting) • 12 std. vor
Auch hier gibt es wieder ein exklusives Abzeichen / Badge zu ergattern! 😎🍻
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